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Überraschungen bei der Arbeit mit Behinderten

"Als ich erfahren habe, dass ich den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) in Mailand in einem Behindertentageszentrum machen darf, war ich erstmal unglaublich glücklich. Trotzdem war ich am Tag der Abreise etwas aufgeregt und gespannt, was mich erwarten würde. Inzwischen kann ich sagen, dass ich mir zu viele Gedanken gemacht habe, denn ich wurde überall mit offenen Armen empfangen! Besonders im CDD, der Arbeitsstelle, wurde ich direkt überschwänglich begrüßt und die Gastfreundlichkeit ebbte auch nicht im Laufe der Zeit ab.

Während meines Freiwilligendienstes habe ich unglaublich viel gelernt, vor allem natürlich im Umgang mit den Behinderten. Zum Beispiel, dass die Arbeit mit Behinderten unglaublich witzig und fröhlich sein kann. Außerdem dass es vollkommen ausreicht, den „Gästen“ des Zentrums auch mal nur zuzuhören. Demnach ist es auch gar nicht nötig, Erfahrungen im Bereich der Arbeit mit Behinderten zu haben, schließlich bist du ja auch ein/e Freiwillige/r und musst nicht die gleichen Aufgaben erfüllen wie deine Kollegen, die eine pädagogische Ausbildung haben.

Da mir nicht nur die Arbeit Spaß bereitet hat, sondern ich mich zum Beispiel auch echt gut mit den anderen Freiwilligen (die gleichzeitig auch meine Mitbewohner waren) verstehe, war ich dann umso trauriger, als wir im März erfahren haben, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie erstmal nicht wieder nach Mailand zurückkehren können. Deswegen würde ich mich umso mehr freuen, wenn es möglich wäre, den Freiwilligendienst im Sommer fortzuführen!"